Kampagne für die Reform der Vereinten Nationen

Movement for UN Reform (UNFOR)

SI  VIS  PACEM  PARA  PACEM!

 If you want peace, prepare for peace!

平和を望むなら平和に備えよ

FRIEDRICH NIETZSCHE:

        フリードリッヒ ニーチェ: 

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Human, All too Human

284 The means to real peace. -

No government nowadays admits that it maintains an army so as to satisfy occasional thirsts for conquest; the army is supposed to be for defence. That morality which sanctions self-protection is called upon to be its advocate. But that means to reserve morality to oneself and to accuse one‘s neighbour of immorality, since he has to be thought of as ready for aggression and conquest if our own state is obliged to take thought of means of self-defence; moreover, when our neighbour denies any thirst for aggression just as heatedly as our State does, and protests that he too maintains an army only for reasons of legitimate self-defence, our declaration of why we require an army declares our neighbour a hypocrite and cunning criminal who would be only too happy to pounce upon a harmless and unprepared victim and subdue him without a struggle. This is how all states now confront one another: they presuppose an evil disposition in their neighbour and a benevolent disposition in themselves. This presupposition, however, is a piece of inhumanity as bad as, if not worse than, a war would be; indeed, fundamentally it already constitutes an invitation to and cause of wars, because, as aforesaid, it imputes immorality to one‘s neighbour and thereby seems to provoke hostility and hostile acts on his part. The doctrine of the army as a means of self-defence must be renounced just as completely as the thirst for conquest. And perhaps there will come a great day on which a nation distinguished for wars and victories and for the highest development of military discipline and thinking, and accustomed to making the heaviest sacrifices on behalf of these things, will cry of its own free will: ,we shall shatter the sword‘ - and demolish its entire military machine down to its last foundations. To disarm while being the best armed, out of an elevation of sensibility - that is the means to real peace, which must always rest on a disposition for peace: whereas the so-called armed peace such as now parades about in every country is a disposition to fractiousness which trusts neither itself nor its neighbour and fails to lay down its arms half out of hatred, half out of fear. Better to perish than to hate and fear, and twofold better to perish than to make oneself hated and feared - this must one day become the supreme maxim of every individual state! - As is well known, our liberal representatives of the people lack the time to reflect on the nature of man: otherwise they would know that they labour in vain when they work for a ,gradual reduction of the military burden‘. On the contrary, it is only when this kind of distress is at its greatest that the only kind of god that can help here will be closest at hand.  The tree of the glory of war can be destroyed only at a single stroke, by a lightning-bolt: lightning, however, as you well know, comes out of a cloud and from on high. (R.J. Hollingdale, transl., Human, All Too Human. A Book for Free Spirits, Cambridge Texts in the History of Philosophy (1996), pp. 380-81)

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Is Germany actually blocking the development of the UNITED NATIONS to become an effective System of Collective Security?

►►(Click here (German)!)◄◄

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THE LAW OF THE REVERSAL OF TENDENCIES

by Klaus Schlichtmann

FÜR DIE UMSETZUNG DES FRIEDENSGEBOTS IM GRUNDGESETZ.

GEBT DEN VEREINTEN NATIONEN DIE POWER !

April/Mai 2005Korrespondenz mit dem 'High-Level Panel on Threats, Challendes and Change' (Click Here)

Liebe FriedensfreundInnen und AktivistInnen, liebe Kolleginnen und Kollegen!

Die Zahl der Unterstützer steigt weiter, und wir müssen daran denken, dass für dieses Jahr evtl. eine halbseitige (?) Zeitungsanzeige geplant ist, die wenn möglich bevor die Sitzungen der UN-Vollversammlung im September beginnen erscheinen sollte. Dafür brauchen wir Geld! Und mehr prominente und auch nicht so prominente Namen.

Das Informationsdefizit, das im Hinblick auf das Friedensverfassungsrecht  besteht, scheint abzunehmen. Da für Frankreich im Prinzip eine an den Vereinten Nationen orientierte Sicherheitspolitik Priorität hat, besteht vielleicht die Chance, dass Frankreich im bevorstehenden Referendum die europäische Verfassung ablehnt. Wie Carl Schmitt bereits feststellen musste, "(beruht) der französische Standpunkt sehr entschieden darauf ..., dass man erst eine unbedingte Sicherheit haben müsse." Bereits in den fünfziger Jahren war in Frankreich die EVG (Europäische Verteidigungsgemeinschaft) unter anderem am § 15 der französischen Verfassung, der wie Art. 24 GG auf die UNO abzielt, gescheitert. (Carl Schmitt, Der Völkerbund und das politische Problem der Friedenssicherung, Leipzig und Berlin 1930, S. 12: "Das Problem der Aufrechterhaltung des Friedens betrifft drei Fragen, Abrüstung, Sicherheit und Gerichts- oder Vergleichsverfahren. ... Es entspricht z.B. der deutschen Auffassung, die  Abrüstung  an die erste Stelle zu setzen, der von der englischen Regierung vertretenen Ansicht, mit  Schieds- und Vergleichsverfahren  zu beginnen, während der französische..." (s.o.)

Der beste und sicherste Weg, um den Bestimmungen der neuen EU-Verfassung zur Militär- und Rüstungspolitik und einer Militarisierung der EU wirksam entgegenzuwirken, ist eine sichere Kenntnis und nicht zuletzt Umsetzung des Friedensverfassungsrechts (Friedensgebot) durch den Gesetzgeber.  Friedensbewegung und Friedenswissenschaftler dürfen nicht zulassen, dass das Friedensgebot / Friedensverfassungsrecht missachtet und eine europäische Militärverfassung angenommen wird. In Italien (und Frankreich) weiß man über diese Dinge besser Bescheid! Hunderttausende haben in den letzten Monaten und Jahren dafür demonstriert, dass in die europäische Verfassung eine dem italienischen Antikriegsartikel 11 entsprechende Bestimmung (die dem Friedensgebot im Bonner GG entspricht) aufgenommen wird. (Siehe auch auf dieser Webseite die italienischen Einträge!)

Hier die Erfolgsliste unserer Aktivitäten des Jahres 2004:

(1)  Eine ganzseitige Veröffentlichung über UNFOR 2007 in AFB-INFO (Seite 8, PDF Deutsch/PDF Englisch);

(2) Eine ganzseitige Veröffentlichung zu UNFOR 2007 im Rundbrief des Arbeitskreises Historische Friedensforschung (AHF);

(3)  Eine zweiseitige Veröffentlichung über unsere Kampagne im Rundbrief von Pax Christi, Köln (PDF Deutsch, S. 13-14)

(4)  Die Annahme und Weitergabe unseres unabhängigen Gutachtens (Englisch) zur Reform der Vereinten Nationen an den von UN-Generalsekretär Kofi Annan eingesetzten Panel (siehe auch den am 2. Dezember 2004 vorgelegten Bericht des Panels, PDF Englisch);

(5)  Die Eingabe an das UNESCO-Komitee zur UN Dekade für eine Kultur des Friedens und die Antwort darauf (Englisch);

(6)  Neue Mitglieder aus Wissenschaft und Friedensbewegung (die Liste ist z.Zt. noch intern);

(7) Beginn der Vortragsreihe zum UN-Jahr (60 Jahre Vereinte Nationen) und zur Reform der Weltorganisation, an der Johann-Wolfgang-Goethe-Universität, Frankfurt (seminarintern).

Die große Flutkatastrophe im Indischen Ozean und im Golf von Bengalen hat dazu geführt, dass viele Menschen mehr internationale Zusammenarbeit fordern. Die Menschheit sei zusammengewachsen, hörte man und der Bundespräsident sprach von 'Weltinnenpolitik'. In der ARD-Fernsehsendung "Menschen bei Maischberger" sagte Hans-Dietrich Genscher, dies sei "die Stunde der UNO", man sollte die "Prioritäten neu überprüfen ... wofür Geld ausgegeben wird" und weniger in Rüstung, "z.B. WMD" investieren, zu einer "Ethik der Verwendung der Ressourcen dieser Welt" müssten wir kommen. 'Schöne Worte', meinte Sandra Maischberger, denen die Politiker schließlich aber keine Taten folgen ließen.

Hans-Peter Richter vom Deutsch-Japanischen Friedensforum in Berlin hat daher als Schritt in Richtung auf eine allgemeine Befähigung der UNO - wie UNFOR 2007 fordert - vorgeschlagen, eine Katastropheneingreiftruppe ins Leben zu rufen, die ständig einsatzbereit ist und unter dem Oberkommando der Vereinten Nationen steht. Hier der Vorschlag: (Bitte klicken!)!

Vincit veritas!

 

Ihr/Euer

             (Projektbetreiber)

 

Brief an die deutschen Friedenswissenschaftler (Januar/Februar 2004) - Bitte hier Klicken

Brief an die deutschen Friedenswissenschaftler (Oktober 2004) - Bitte hier Klicken

Brief an die deutschen Friedenswissenschaftler (September 2004) - Bitte hier Klicken

Brief an die deutschen Friedenswissenschaftler (August 2004) - Bitte hier Klicken !

 

 

TEXT (Read online):

Walther SCHÜCKING, The International Union of the Hague Peace Conferences

 

INDIA and the Quest for an effective UNITED NATIONS ORGANIZATION

 

Deutsch lernen in Tokio?

KONTAKT: klaus.san@gmail.com

 

Täglich sterben über einhunderttausend Menschen an Hunger.

UNO-CHARTA UN CHARTER

CHARTE DES NATIONS UNIS

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counter gratis

 

Rundbriefe/Roundletters, an die deutsche Friedensbewegung und die FriedenswissenschaftlerInnen  2004-2009:

- October 2009!

- August/September 2008!

- Juni 2008!

- Februar/März 2008!

- Januar 2008!

- August/September 2007!

- April/Mai 2007!

- Januar/Februar 2007!

- November/Dezember 2006!

- Oktober 2006!

- September 2006!

- Juni/Juli/August 2006!

- April/Juni 2006!

- Februar/März 2006!

- Dezember 2005/Januar 2006!

- Oktober November!

- Juni/Juli!

- April/Mai!

- Januar/Februar 2005!  

- Oktober 2004!  

- September 2004!

- August 2004!

- Juli 2004!

 

http://www.democracynow.org

 

Der Drei-Billionen-Dollar-Krieg